Geschichten von Gottheiten

Babaji

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Om Namah Shivaya

Be happy - Sei glücklich !

 

Schön ist es auf der Welt zu sein oder

Schön ist es auf der Welt zu sein

 

Eine schönes Lied aus seiner Zeit :

1971 Erinnert sich noch jemand ?

 

Eine grosse Geschichtensammlung stammt von

Radhe Shyam : Leben aus dem Sein

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Youtube :

- Om Namah Shivaya (fehlt)

- Botschaft aus dem Himalaya

- Mahavatar Babaji Chinyanaula

- Chilianaula

- Babaji - Never Doubt My Love

- BABAJI - Moments in Haidakhan

- BABAJI - The Lord of Himalayas

- Mahavatar Babaji

- HAIDAKHAN BABAJI ARTI

- Shri Guru Sharanam

- Tribute to Haidakhan Wale Baba

- The Sweet Nectar

- MOMENTS WITH BABAJI

- BABAJI - HAIDAKHANDI BOL

- Have Guru Darshan

- Shri Haidakhan Mahavatar Babaji

- Teachings of Babaji

 

 

Babaji

Auszug aus dem Buch Unergründlich tief wie das Meer von Gertraud Reichel

...Kein Vogel kann ohne meine Erlaubnis fliegen...         
Ein Jahr lang war ich nicht bei Babaji gewesen. In Delhi angekommen, erfuhr ich von Freunden, daß er hier gerade öffentlich Darshan gebe, und beabsichtige, am nächsten Tag weiter nach Kalkutta zu fliegen.
Ich eilte daraufhin sofort zu Babaji. Welche Glückseligkeit, ihn wieder zu sehen!
Nach dem Darshan erfüllte Babaji den Wunsch einiger Schüler und besuchte sie privat in ihren Häusern. Ihm wurde ein Auto zur Verfügung gestellt. Als er einstieg, lud er mich ein, hinter ihm, neben der Besitzerin des Autos, Platz zu nehmen. Schweigend fuhren wir durch die belebten Straßen. Dann drehte sich Babaji auf einmal zu mir um und fragte sanft:
"Hast du einen Flugschein und eine Reservierung für Kalkutta?"
"Nein", antwortete ich.
"Ja, dann ist nichts zu machen, du mußt hierbleiben!"
"O, bitte nein!"
"Möchtest du das etwa nicht?", fragte er und lächelte.
Babaji wußte also, daß es mein sehnlichster Wunsch war, ihn nach Kalkutta zu begleiten. Der Gedanke, keinen
Flugschein und keine Platzreservierung zu haben, beunruhigte mich nicht im Geringsten, obwohl ich gehört hatte, daß alle Flugzeuge wegen der Beendigung der asiatischen Festspiele ausgebucht waren.
Am nächsten Tag früh um sieben Uhr stand ich mit meinem Reisegepäck am Flughafen. Als ich mein Billet kaufte und den Flug mit Babaji buchen wollte, sagte man mir, ich könne frühestens in drei Tagen nach Kalkutta fliegen. 280 Passagiere stünden für diesen Flug auf der Warteliste.
Unterdessen war Babaji am Flughafen angekommen. Eine große Menschenmenge begleitete ihn, als er wie ein einfacher Tourist in der Wartehalle Platz nahm. Mehr und mehr Menschen strömten herbei. Irgendwie gelang es mir, durch das Gedränge in seine Nähe zu kommen. Ich hielt mein Flugticket in der Hand und war zutiefst überzeugt, daß Babaji mich mit ins Flugzeug nehmen würde. Als er mich erblickte, wies er einen der anwesenden prominenten Inder an, mir einen Platz zu besorgen. Unverrichteter Dinge kam er jedoch zurück. Dieses Spiel wiederholte sich noch zweimal. Jedesmal kamen die Beauftragten erfolglos zurück. Dennoch war mein Glaube, mit diesem Flugzeug mitzukommen, unerschütterlich.
Schließlich wurde der Flug ausgerufen. Babaji stand auf, um in die Abflughalle zu gehen, nahm mein Flugbillet selbst in die Hand, lächelte, gab es einem vierten Inder und bedeutete mir, diesem zu folgen. Wir gingen also mit meinem Gepäck auf den Schalter der Indian Airlines zu, der bereits geschlossen war. Dahinter gab es ein riesiges Durcheinander, Gestikulieren und Geschrei. Mein Begleiter mischte sich entschlossen darunter und ergatterte auf eine mir unerklärliche Weise nicht nur eine Boardingkarte, sondern gleich fünf !
Hier fielen mir die Worte ein: "Glaubet und ihr werdet erhalten !"
Der Flug, bei dem ich hinter Babaji saß, und der ab und zu mit mir einige Worte wechselte, wird mir unvergeßlich bleiben.

 

 

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